Ehrung verdienter Mitarbeiter des Dekanats Sulzbach-Rosenberg

„Sie sind nachahmenswerte Vorbilder“, sagte Dekan Karlhermann Schötz, als er Dr. Adolf Rank und Helmut Bremer im Kreise der Beschäftigten der Christuskirche, der Dekanatsjugend und der Diakonie ehrte.
Der Dekan gratulierte Dr. Rank, der letzte Woche 75 Jahre alt geworden ist, und wünschte ihm, dass Gott ihm noch lange seine Schaffenskraft und Jugend erhalte. Dr. Rank betreut und pflegt ehrenamtlich die Kapitelsbibliothek, „unsere Schatzkiste“, wie Schötz sagte, und das Archiv. Er hat eine Geschichte des Dekanats geschrieben und ist durch die Partnerschaft mit Brasilien, für die er sich sehr engagiert, zum Brasilienkenner geworden. Dabei ist seine Tätigkeit in der Kirche eine späte Berufung. Er hat nämlich erst nach seinem Berufsleben als Eisenhütteningenieur Theologie studiert und in Kirchengeschichte promoviert.
„Herr Bremer, Sie sind ein Beispiel dafür, wie lange man einen Beruf ausüben kann“, wandte sich Dekan Schötz an den Leiter der gemeinsamen Verwaltungsstelle der Dekanate Sulzbach-Rosenberg und Weiden. Bremer ist seit 40 Jahre im öffentlichen Dienst tätig, „davon fast die Hälfte, nämlich seit dem 1.10.91, bei uns in der Verwaltungsstelle“, fügte der Dekan hinzu. Vorher hatte er lange Zeit bei der Bahn gearbeitet, bis er 1987 in den kirchlichen Dienst eintrat. „Wir freuen uns, dass Sie zu uns gehören“, schloss Schötz.
Dann überreichte er den beiden Jubilaren ein Präsent und, gleichsam als Orden, ein Ansteckzeichen aus Silber mit dem Logo der Landeskirche. Anschließend lud er Dr. Rank und Bremer sowie die kirchlichen Mitarbeiter zu einem Umtrunk ein.
Melanie Schwarz